FAQ

Was sind US-Zweitmarkt Policen auch US-Life Settlements genannt?

US-Life Settlements sind US-amerikanische, (Risiko) - Lebensversicherungen aus dem US-Zweitmarkt.

Möchte ein Amerikaner (meist Senioren oder Schwerstkranke) seine Risikolebensversicherung zu Lebzeiten verkaufen, lässt sich dieser Wunsch auf dem Zweitmarkt realisieren. Er tauscht seinen für sich persönlich wertlos gewordenen Risikoschutz noch zu Lebzeiten in Kapital um.

 

Warum verkaufen US-Bürger ihre Lebensversicherungspolicen?

US-Lebensversicherungen werden meist nur zur Absicherung individueller Risiken abgeschlossen. Wenn der Versicherungsnehmer bei Veränderung seiner persönlichen Lebenssituation kein Interesse mehr an der Aufrechterhaltung seines Vertrages hat, kann er diesen Vertrag verkaufen, anstatt die Police zu stornieren und nur einen niedrigen Rückkaufswert zu erhalten. Durch einen Verkauf der Police erzielt der Verkäufer meist einen höheren Betrag, als wenn er die Police beim Versicherer kündigt.

 

Seit wann gibt es diese Anlageform in Deutschland?

Die ersten Produkte kamen Anfang 2003 nach Deutschland.

Welche Erträge sind möglich?

Die Erträge sind abhägig von der prognostizierten Laufzeit. I.d.R. liegen die Erträge zwischen 10% und 12 % p.a. berechnet auch die prognostizierte Lebenserwartung (LE). Ein Beispiel:

Investitionssumme   06/2010                      100.000 USD

Prognose LE                                                 48 Monate

Ertrag (12 p.a.)                                                     48 %

Rückzahlung Versicherungsfälligkeit             148.000 USD

Die Rückzahlung kann z.B. nach 6 Monaten oder nach 5 Jahren erfolgen, je nach dem wann der Versicherungsfall bei der Lebensversicherung eintritt.

Dadurch ergeben sich verschiedene Erträge p.a..

Rückzahlung nach 6 Monaten = 96 % p.a.

Rückzahlung nach 30 Monaten = 19,2 % p.a.

Rückzahlung nach 60 Monaten = 9,6 % p.a.

 

Kann ich als Interessent/Kunde auch Kontakt mit ON LIFE360 aufnehmen?

Ja, selbstverständlich. Wir beantworten Ihre offenen Fragen gern und stellen Ihnen einen Kontakt zu einem unserer Partner her.

Wie kann ich die Risiken minimieren? Welche Lösungen gibt es?

Es gibt verschiedene Risiken dieser Assetklasse. Die Wichtigsten lassen Sie absichern.

  1. Langlebigkeitsrisiko - Kunde ist zur Prämienzahlung verpflichtet sollte der Versicherte nach der Prognose (plus 12 weitere Monate, Zusatzreserve) noch leben. Der Kunde wird aufgefordert (60 Tage vor Fälligkeit) anteilig Prämien zu zahlen.

Daraus ergibt sich ein weiteres Risiko, sollten nicht alle Investoren einer Police ihre Prämien bezahlen, werden die vorhandenen Gelder nicht reichen um die komplette Versicherungsperriode zu bezahlen. Es droht der Policenverlust wegen Nichtzahlung von Prämien. Man spricht hier vom LAPSE der Police.

2. Police läuft länger als erwartet - Die Lösung: Wir versuchen dies teilsweise durch ZWEI unterschiedliche Gutachten zu minimieren, da wir das konservativere Gutachten als Grundlage nehmen. Zusätzliche weitere 12 Monate oder 24 Monate Reserve hinzufügen. Gleichzeitig arbeiten wir mit verschiedenen deutschen und schweizer Medizinern zusammen und suchen die Policen nach bestimmten Faktoren aus und führen eine intensive, interne Bewertung durch. Dennoch ist und bleibt die Schätzung einer Lebenserwartung eine Prognose. Es wird immer Ausnahmen geben können.

3. Liquiditätsrisiko - bei US- Policen handelt es sich um eine illiquide Anlage, der Kunden muss bis zum Versicherungsfall warten. - Die Lösung: einer unserer US-Partner nimmt die Police jederzeit zurück, nach Ablauf der LE zu 100% der Einzahlung. (Drittmarkt)

3. Konkurs des US-Versicherers - Es werden nur Policen von Versicherern mit erstklassiger Bonität angeboten. In den letzten 150 Jahren ist kein Fall bekannt, bei dem eine Lebensversicherung die Todesfallleistung nicht auszahlen konnte. Es gibt Einlagensicherung in den einzelnen Bundesstaaten bis zu 500.000 USD je Police sowie weitere Sicherungssysteme.

4. Währungsrisiko / Chance - Die Anlage erfolgt in USD (Leitwährung). Für US-Dollar sensible Kunden gibt es Lösungen, sprechen Sie uns an.

eine Übersciht aller Risiken senden wir Ihnen gern zu. Weiteres gern via E-Mail und per Telefon

 

Sollten Sie blind in einen US-Policenfonds investieren?

Das ist sehr schwierig zu beantworten, denn viele der damaligen Anbieter sind ins straucheln gekommen, auch namenhafte Anbieter blieben nicht verschont, es gibt nur wenige gute Anbieter. Deswegen "es kommt darauf an"!

Kurze Checkliste:

Kennen Sie den Geldfluß? Wer hat Zugriff auf die Gelder? Wer hat Zugriff bei der Rückzahlung?

Wie ist das Prämienmanagement geregelt? Gibt es Töpfe? (Achtung INTRANSPARENT) Wer hat Zugriff auf fie Töpfe?

Wie sieht der Treuhandvertrag aus? Wer ist der Treuhänder? Über wieviel Mio USD ist die Vermögenschadenhaftpflichtversicherung?

Wieviele Gutachten für die Lebenserwartung werden für die Policen herrangezogen?

Wie hoch sind die Kosten? Wie ist der Prämienverlauf der Police?

und viele weitere Punkte....

Stellen Sie diese Fragen!

Wir prüfen gern Ihr Investmentvorhaben und erstellen Ihnen gern ein Alternativangebot unserer jahrelangen US-Partner.

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